Es ist ein Adventssamstag und es geht in die Wiesbadener Innenstadt. Aber nicht auf den Wochenmarkt. Und auch nicht auf den Weihnachtsmarkt – also zumindest nicht direkt.
Ich war bei den Wohnungsprojkttagen zu gemeinschaftlichem Wohnen in Wiesbaden und der Region.
Gemeinschaftliches Wohnen bezeichnet dabei Wohnformen, bei denen Menschen bewusst zusammenleben.
Neben den private Räumen gibt Gemeinschaftsflächen, die gemeinsam genutzt werden, um soziale Kontakte und gegenseitige Unterstützung zu fördern. Es wird oft auf Nachhaltigkeit und dauerhaft stabile Wohnpreise geachtet.
Vor Ort konnte ich mich über bestehende und geplante Projekte informieren. So habe ich mit Menschen gesprochen, die schon in einem Wohnprojekt leben oder gerade eines aufbauen.
Weil ich mir gemeinschaftliches Wohnen für mich persönlich vorstellen kann, habe ich mir die Infoflyer für die nächsten Informationstreffen oder Stammtische mitgenommen und werde dort mal vorbeischauen. Aber auch politisch möchte ich mehr Raum für solche Projekte schaffen. Das geht beispielsweise, indem die Stadt Flächen nicht an den Bieter mit dem höchsten Gebot sondern dem besten Gesamtkonzept vergibt. oder in dem die städtische Wohnungsbaugesellschaft solche Projekte entwickelt.
Wäre gemeinschaftliche Wohnen auch etwas für Sie?