Profilbild von Simon Dylla
Listenplätze
Stadtverordnetenversammlung: 6
Ortsbeirat Südost: 14
Alter 38 Jahre alt
Stadtteil Südost
Themenschwerpunkte Wohnraum, soziale Infrastruktur, Gestaltung öffentlicher Räume

Mitgliedschaften und regelmäßige Spenden

  • ver.di (seit 2010)
  • Bündnis 90 / Die Grünen (seit 2016)
  • Gesellschaft für Freiheitsrechte
  • Finanzwende
  • Deutsche Umwelthilfe
  • Verkehrsclub Deutschland
  • Deutsche Gesellschaft für öffentliches Gesundheitswesen
  • netzpolitik.org
  • UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR

Herzensthemen

Zu einigen meiner Herzensthemen finden Sie hier einen kleinen Einblick. Ihr Thema fehlt? Dann schauen Sie gerne in unserem umfangreichen Wahlprogramm nach. Falls Sie auch dort nicht fündig werden sollten, sagen Sie gerne Bescheid – wir lernen schließlich nie aus!

Statistiken zeigen, dass Familien aus Wiesbaden wegziehen, weil sie keinen bezahlbaren Wohnraum finden. Auch ältere Menschen finden keine bezahlbare Alternative, wenn ihnen Wohnung oder Haus zu groß werden oder sie auf Barrierefreiheit angewiesen sind. Es braucht deshalb eine Kraftanstrengung, um Preise zu begrenzen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Wir halten an den hohen Quoten für geförderten Wohnungsbau fest und erweitern die aktive Bodenpolitik, um durch frühzeitigen Ankauf Spekulation zu verhindern. Wir wollen vorrangig innerstädtische Potenziale nutzen, wie die Bekämpfung von Leerstand, Nachverdichtung und Aufstockung. Der Bau von Azubi- und Betriebswohnungen sowie Studierendenwohnheimen wollen wir weiter vorantreiben. Alle Neubauprojekte sollen barrierefrei und altersgerecht werden, damit ältere Menschen bezahlbare Alternativen finden.

Die Haushaltslage bei Stadt und Trägern ist angespannt. Während manche die Kettensäge zücken, stehen wir dafür, die Soziale Infrastruktur abzusichern und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Dazu braucht es ein planvolles Vorgehen, bei dem Bedarfe und Angebote analysiert und weiterentwickelt werden. Aufgrund des Fachkräftemangels der für Wiesbaden in den Sozialberufen zunehmen wird, geht es auch darum, Fachkräfte zielgerichtet einzusetzen.

Wir setzen uns sozial gerechte und gesundheitsförderliche Lebensbedingungen in den Quartieren und Stadtteilen ein. Dazu wollen wir bei allen Planungen und Entscheidung gesundheitliche und soziale Belange mitdenken und berücksichtigen. Für den Gesundheitsbereich gibt es dafür sogar einen Begriff Health in all policies.

Wir möchten daher den öffentlichen Raum so gestalten, dass er attraktiv ist, sich dort aufzuhalten und zu bewegen. Dass er das Klima schützt und sich an das Klima anpasst. Und wie die Auswirkungen auf Luftqualität und Lärmbelastung sind.

In diesem Zusammenhang freuen wir uns, dass die Stadt seit diesem Jahr eine Gesundheitskoordinatorin hat. Denn wir brauchen eine Datenbasis auf der Entscheidungen getroffen werden können und eine kommunale Gesamtstrategie – nicht ein nebeneinander einzelner Maßnahmen und Entscheidungen. Zur besseren medizinischen und pflegerische Versorgung sollen bestehende Angebote koordiniert und vernetzt werden.

Hinsichtlich der sozialen Perspektive wollen wir immer mitdenken werden, was es für Auswirkungen auf Menschen in Armut sowie kleinerer und mittlerer Einkommen hat und was diese Gruppen brauchen.

Und am Ende sollten wir auch Co-Bennefits nutzen. Welche Maßnahmen sind förderlich für nicht nur Ziel. Ein klassische grünes Beispiel wären sichere Radwege, die das Unfallrisiko vermindern, die individuelle Gesundheit fördern, Schadstoffe und Lärm reduzieren, und zu einem geringen CO2 – Ausstoß beitragen. Das lässt sich aber auch auf die Gestaltung von Plätzen übertragen, wo möglichst viel entsiegelt und schattenspendende Bäume gepflanzt sind. Auch dies trägt zu Hitze- und UV-Schutz, besserer Luft und weniger Lärm bei.

Eine zentrales Anliegen ist mir, dass wir mehr Orte schaffen, an den man sich begegnen kann ohne Geld ausgeben zu müssen.

Das kann drinnen oder draußen sein. Wichtig ist, dass es Toiletten und Wasser, aber keinen Konsumzwang gibt. Es soll keinerlei Barrieren und Hürden geben, dafür Schutz vor Hitze bzw. Kälte. So wollen wir Räume für Begegnung schaffen.

Positive Beispiele sind
– Stadtteilzentren
– Quartiershäuser für ältere Menschen
– KinderElternZentren
– die Toiletten und das Trinkwasser auf dem Schlachthofgelände

In vielen Bereichen droht uns nach den aktuellen Prognosen ein Fachkräftemangel . Der Mangel an Personal im ÖPNV in Wiesbaden und der Region haben uns gezeigt, was das bedeutet. Busse und Bahnen fallen aus oder werden ganz aus dem Fahrplan gestrichen. Wenn in einer Kita Fachkräfte fehlen, müssen Gruppen geschlossen werden.

Es braucht daher gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch gute Betreuungs- und Bildungsangebote. Es braucht gute Ausbildungs- und Berufschancen – auch für Menschen, die sozioökonomisch benachteiligt sind.

Wir wollen gute Arbeitsbedingungen, Tarifbindung und Mitbestimmung überall, wo wir Einfluss haben: Bei der Stadt, Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie bei der Vergabe von Aufträgen der Stadt. Das ist fair und trägt dazu bei, dass möglichst viele gesund bis zur Rente arbeiten können.